Aktuelles !!!!


Ausstellung in der Kreissparkasse Morsbach

ab Oktober 2020

 

 

Christina Stoschus-Schumann

 

 

Zeigt Aquarelle voller Bewunderung und Wertschätzung

 

für die Erde und alles Lebendige…

 

aus Freude an Licht,

 

Farbe und Lebensenergie

 

 

 

 

 

"Farbenunser"

 

 


"Kraft des Lebens"


Feuer und Sonne verbinden sich


Leuchten der Stille


Bilder und Bücher: Ursula Groten (r.) und Maria Möller zeigen in der Bücherei Werke, die von der Pandemie geprägt wurden. Michael Möller las passende Texte. Foto: Kupper (Michael Kupper)

 

 

Kölnische Rundschau 

 

"Bilder mit Randnotitz"

Gummersbach. „Bei manchen Menschen sieht man, wie sie unter der Mund-Nase-Maske lächeln“, hat Michael Möller bemerkt. „Bei anderen sieht man es nicht, obwohl sie keine Maske tragen.“ Der Eckenhagener Autor Michael Möller hat am Montag die Eröffnung der Ausstellung „Tonwerte“ in der Gummersbacher Kreis- und Stadtbücherei um einen eigenen Klang bereichert. Seine Frau Maria stellt dort bis zum 23. Oktober gemeinsam mit der Morsbacher Künstlerin Ursula Groten aus. Corona hat dabei nicht nur für eine Verschiebung der ursprünglich für März geplanten Vernissage um ein halbes Jahr gesorgt, sondern auch inhaltlich Spuren hinterlassen.

Möllers Bilder auf der umlaufenden Empore kombinieren die Wahrnehmung mit einer emotionalen Färbung. So sind die Aggertalsperre, der Blick vom Blockhaus oder die Eckenhagener Barockkirche deutlich zu erkennen. Über grünen Fichten wird ein dunkel strukturierter Gewitterhimmel von einem Sonnenstrahl durchbrochen . Die Malerin verrät: „Es ist mir eine reine Freude, wenn ich die Muße habe, mich in ein Motiv zu versenken.“ Ein Mann in einem schützenden Wald unter einem knorrigen Baum mit ultramarinblauer Rinde symbolisiert für Maria Möller zugleich Sicherheit und Distanz in Coronazeiten.

Ursula Groten hat der Pandemie in ihrer Serie „Corona Wabenleben“ Ausdruck verliehen. Den Auftrag, sich zurückzuziehen und durch nestartigen Schutz behütet zu sein, hat sie in mehreren Assemblagen mit Naturmaterialien versinnbildlicht, dazwischen immer wieder Verbindungen, die eine Isolation verhindern. „Ich sehe Corona als Warnung, sich zu schützen, gleichzeitig aber als Aufgabe, sich zu wehren und neue Wege zu finden, um nicht in eine Endlosschleife zu geraten.“

Mit eindrücklichen Kurztexten und Gedichten unter dem Titel „Randnotiz“ („Ohne Rand keine Mitte“) regte Michael Möller die knapp 20 Gäste der Ausstellungseröffnung zum Nachdenken und zur achtsamen Beobachtung ihrer Umgebung an. Mit „Pandemie 1“ betitelt er die Beschreibung eines Kurkonzerts, bei dem sich die meisten vorschriftsmäßig platziert haben, einige jedoch „Backe an Backe“ sitzen.

An der Wand hängen ausdrucksstarke Skizzen seiner Frau, die sie vor einigen Jahren in einem Gasthaus von den Menschen an den Nachbartischen angefertigt hat, während das Leben draußen wegen Blitzeis zum Stillstand gekommen war. Unmittelbar danach hat er seine Eindrücke mit der Schreibmaschine festgehalten. „Ich zeichne sehr schnell, was ich sehe“, erklärt Maria Möller. „Mein Mann hat die Texte dazu – das macht glücklich.“ (kup)

 


Künstler in Corona - Zeiten


Heltu Besgen

Da ich immer sehr zurück gezogen bin, hat sich für mich nicht viel geändert. 
Meine Arbeit mit den Menschen und Mutter Erde ist noch intensiver geworden. 
Viele Störungen in vielen Bereichen. Im Großen, wie im Kleinen.
Alles auf dem Weg. Dennoch. Erkenntnis von Vielem. Änderung erwünscht! 

Es ist eine spannende Zeit gerade. Vorboten auf den Rückbau. 
Zurück zum Ursprung. Das Wesentliche, das Selbst des Menschseins, darf neu geboren werden. 
Wieder aktiviert werden.
EIns mit der Natur. Nicht mehr Vergewaltiger der Natur. 
Schritt für Schritt raus aus dem wirtschaftlichen Wachstum, hin in das Wachstums des Bewusstsein des wahrhaft humanen Menschwesens.
Schritt für Schritt in die Eigenverantwortung, 
Befreiung der Tiere aus der Haft und der Qual, Befreiung der Erde, Entgiftung auf allen Ebenen.
Befreiung des Menschen von seiner Angst vor dem Tod, der nur Wandel, Heilung und Erneuerung bedeutet. 
Kein Wahn mehr, kein Herumirren,  sondern Klarheit im Denken und im und durch das Führen durch Weise. 
Zukunftsmusik....... die Töne klingen an..........................
komponieren wir in einer neuen Ur - ART.
Gemeinsam für die Erde 


Ursula Groten

Antwort auf Schreiben von kunst-werk-66 vom 13.04.2020 am 21.04.2020: "Alles in Progress!!"

"SchattenAprilbäume" 1 - 4 HandyArt (Smartphone), 2020


Gedanken von Markus Heibach

 

Was wird sein?

 

Deinem Aufruf folgend, versuche ich meine Vermutungen (Hoffnungen) für eine Post Corona Zeit darzulegen.

 

In der momentanen Phase des Stillstandes habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen und Beobachtungen machen können.

 

Einkaufen für ältere Menschen aus emphatischen und nicht aus kommerziellen Gründen.
Essen an die Haustür stellen.
Rücksichtnahme gegenüber Schwächeren während des Einkaufens bzw. helfen bei dem Einkauf.
Kinder malen Bilder für Seniorenheimbewohner.
Ich selbst habe jedem Seniorenheim in Morsbach einen Gedichtband zukommen lassen und werde auch demnächst über den YouTube Kanal der Gemeinde, Videos einstellen, in denen ich Gedichte vorlese.

 

Und genau dies alles wünschte ich mir auch für die Zeit ohne Beschränkung.

 

Ich habe sehr viel davon mitbekommen, wie unterschiedlich die Menschen mit dieser Krise umgehen.
Das Verhalten der Menschen beim täglichen Einkauf,
lässt mich wirklich an der Kreatur Mensch zweifeln. Hier hat sich das Ellbogenverhalten noch verstärkt.
Das nur mit der schieren Angst zu erklären, ist zu einfach. Es ist schon seltsam, wie ein unsichtbarer Virus, unsere Schwächen aber auch die ein oder andere Stärke sichtbar gemacht hat.
Mir ist z.B. schleierhaft, warum mir bisher klar denkende und mit beiden Füßen im Leben stehende Freunde und Menschen, in den Sog der Verschwörungstheorien gelangen konnten.


Personen die im übrigen dem Faschismus und Rassismus nie zugetan waren. Und doch teilen sie diese Meinungen, die zum großen Teil aus dem rechten Spektrum kommen. Man muss nicht wie die Lemminge allem folgen, was wir tagtäglich hören und lesen, gleichwohl wird alles was von den öffentlich-rechtlichen Sendern, Regierung und/oder der seriösen Presse als Lüge hingestellt.

 

Das ist meine erste Befürchtung, nämlich die, das diese Kräfte immer mehr an Zulauf gewinnen und der Unterschied zwischen Wahrheitslüge und Tatsachen immer mehr erschwert wird.
Hier sehe ich einen langen „Kampf“, denn wenn die Aufarbeitung der gesamten Krise beginnt, werden die Menschen es sehr schwer haben, die richtigen Fakten zu erfahren.


Ich habe mich leider von einigen Freunden losgesagt, nicht weil sie anderer Meinung waren.
Nein, weil sie ihre Meinungen mit Verschwörungstheorien untermauerten. Spätestens ab den Zeitpunkt, in dem ich der Lüge bezichtigt wurde oder lächerlich gemacht wurde, habe ich die Reißleine gezogen.

 

Das mit dem Homeoffice wird sicher noch beibehalten, vielleicht sogar ausgebaut. Das hat zum einen einmal ökologische Vorteile aber zum anderen ergeben sich zwischenmenschliche Probleme.
Ein Teil der Menschen die zu Hause ihr Tageswerk verbringen, werden mit der Zeit vereinsamen oder verkümmern.
Der geregelte Arbeitstag ist m.E nicht mehr möglich, die Struktur wird sich stark verändern oder gar gänzlich gelöscht.

 

Die „Normalisierung“ sehe ich wirklich nur bei den Menschen, die auch während der Krise für die Allgemeinheit immer präsent waren und den Menschen, die eben Empathie haben walten lassen.
Ob es wirtschaftlich für uns schlechter wird, bleibt abzuwarten, obgleich ich die Hoffnung habe, das die Wirtschaft gegenüber der Arbeitnehmerschaft besonnen reagiert.
Es ist zu wünschen, nein eher zu fordern, dass die unterbezahlten Pfleger*innen, Feuerwehrleute, Polizisten also alle die unsere Gesellschaft stützen und aufrechterhalten, den wertschätzenden Lohn erhalten.

 

Leider ist das kulturelle im „kleinen“ wie im „großen“ völlig zum Erliegen gekommen.
Ich kann nur hoffen, dass auch während der Krise die Künstler tätig waren.
Ich bin schon richtig gespannt auf die Werke, die während und unter dem Einfluss der Corona Epidemie entstanden sind.
Das wir wieder unsere Ausstellungen ausrichten können, da bin ich mir sehr sicher.

 

14.04.2020

 


Jaqueline Monjeamb

 

 

 

Alles ruht, was ja nicht so schlecht in mancher Hinsicht ist! Für mich ist es eine Zeit der Ruhe und des „Entschleunigen“!

 

Alles war so schnell und jeder musste erreichbar/vorhanden sein! Alles musste erlebt und gesehen werden!

 

Jetzt hat man einen aufgezwungenen Rahmen, wie ein Bild! Der Rahmen liegt außen doch das Wichtigste ist das Bild, das Innen! Es kann die Familie/ Freunde/ Nachbarschaft oder unser eigenes Innen sein. Ich bin gespannt auf unsere neuen Bilder und diese bestimmt mit dem aufgezwungenen Rahmen.

 

 

 

Kreative Un-Ruhe
 
Hier ein kleiner Beitrag in diesen Corona-Zeiten! Umdenken ist angesagt ...! Malen und kreativ zu sein ist meine Auseinandersetzung mit dem Virus! Es ermöglicht für eine gewisse Zeit das Geschehen auszublenden und zur Ruhe zu kommen! Als angehende Kreativ Therapeutin versuche ich mit Materialien zu arbeiten, die jede/r zu Hause hat :).

Ein wenig noch zu meinem Bild.
Mein Moment, in dem ich dieses Bild gemalt habe, war ein Versuch, zur Ruhe zu kommen - gegen die Angst in mir.
Mein Vater liegt seit 3 Monaten im Krankenhaus und gehört zu der "Risikogruppe". Seit ca. 3 Wochen gibt es nur noch "Telefongespräche", da Besuche aus gegebenem Anlass verboten sind. Diese sollen natürlich motivierend und aufbauend sein, doch dies gestaltet sich nicht so einfach.

Vielen Menschen geht es genauso wie meiner Familie und da heißt es Ruhe zu bewahren.

“Die einen treten ins Pedal und die anderen werden kreativ.“



"kunst-werk-66" e.V.

wir Morsbacher Künstler werden aktiv und möchten uns mit unserer Kreativität und unseren Ideen in das Geschehen in unserer Gemeinde einbringen.

Der neue Bürgercampus

in Morsbach

Hier sollen Kultur, Bildung und Sport miteinander vereint werden.

Am  19.11.2019 waren auch wir vom "kunst-werk-66" dazu eingeladen während des Workshops

"Nutzungskonzept Bürgercampus" unsere Ideeen und Wünsche einzubringen. Was dabei herauskam findet man in dieser Broschüre.

Viele Morsbacher Vereine und Institutionen beteiligten sich an der Ideenfindung.

Die Gemeinde Morsbach hatte im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes einen Förderantrag zur Sanierung des Schulareals und des Baues des künftigen Bürgercamups gestellt. Bestandteil des Förderantrages war dieses Nutzungskonzept für den Bürgercampus.

Auch wir Künstler sollen in den Räumen des neuen Campus vertreten sein und dort Platz für gemeinsames Arbeiten, Treffen, Ausstellungen und Lehrtätigkeiten und vieles andere erhalten.