Im August 1967 wurde ich in Aachen geboren und kam mit 2 Jahren in den schönen Westerwald. Meine Leidenschaft fürs Malen und Schreiben entdeckte ich erst vor circa eineinhalb Jahren, als das Schicksal mir einige etwas größere Steine in den Weg legte. Das Malen und insbesondere auch das Schreiben wurden für mich zur Therapie und sind es noch.

 

Da meine Bilder energetisch sehr hoch schwingen, können sie auch als Heilbilder eingesetzt werden. Ich konnte schon mehreren Menschen damit helfen, was natürlich ein sehr schöner „Nebeneffekt“ ist.  

 

 


Texte - Lyrik - Gedichte

 

Ragnarök

 

 

Hörst Du den Donner in der Nacht?
Es ist Odin, er ruft zur Wacht!
Die Rösser gespannt,
den Triumphwagen bereit,
brecht er durch die Wolken
für den Kampf gefeit.
Er schmettert die Blitze,
um zur Ordnung zu rufen
und zu scheiden die Bösen von den Guten.
Die Auswahl ist getroffen,
die Seelen gezählt,
wohl denen, die das Licht gewählt!
Die Dunklen verdammt er
zur ewigen Nacht,
die Lichten zu Hütern und
Beschützern er macht.
Drum wähle weise,
welche Seite die Deine,
damit Dich dereinst nicht
das dunkle Schicksal ereile.

 

 


 

 

 

 

 

Das Blatt

 

 

 

Ganz zart und vorsichtig streckt es sich der Sonne entgegen,
prüft die Temperatur und langsam wächst es mehr und mehr.
Die Sonne tut so gut,
läßt ihn sprießen, den Saft des Lebens.
Es nimmt all seine Kraft zusammen,
um all seine Pracht zu entfalten.
Endlich ist es geschafft und schau,
die Brüder und Schwestern sind auch schon da!
Monate voll Arbeit liegen vor ihm,
bevor es dann nochmal in den schönsten Farben erstrahlt,
um schließlich zu Staub zu zerfallen.
Doch selbst in dem Moment des Todes, tut es noch Gutes,
denn es nährt den Boden, um den Brüdern und Schwestern
des nächsten Jahres den Start zu erleichtern.
Wohl dir du kleines Wunder!

 

 

 

 

 

 


 

 

Wenn ich ein Vöglein wär´

 

 

 

Wenn ich ein Vöglein wär´
in die Lüfte würd´ ich mich erheben
und schnell hin zu Dir dann schweben.
Mein schönstes Lied würd´ ich Dir singen,
es würd´ so hell wie Glocken klingen.
Dann würd´ ich ruhen mich ein wenig,
denn kein Vöglein singt für ewig.
Gäbst Du mir dann ein paar Körnchen für die Mühe,
so säng ich noch die ganze Nacht,
bis morgens in der Frühe.

 

 

 


 

 

 

Eine Brise Zärtlichkeit

 

 

 

Menschen, Stimmen, Musik
Gedankenverloren sitzt sie da.
Wortfetzen prallen an ihr ab,
Gelächter erstickt wie in Watte.
Ihr Blick ist starr.
Mitten im Leben und doch allein.
So viele Gedanken schwirren im Kopf
auf der Suche nach Bedeutung.
Traumbilder werfen Fragen auf.
Dann spürt sie ihn,
den Blick aus der Menge.
Instinktiv und wie ferngesteuert sucht und findet sie ihn.
Ein Lächeln aus sanften Augen
und Wärme, so viel Wärme
Vergessen die dunklen Gedanken.
Die Trübsal hinweggetragen von einer Brise Zärtlichkeit.